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Das ist der gesündeste Sport der Welt.

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Gesund gesund, na ja, darüber lässt sich natürlich streiten. Sport treiben ist natürlich sowieso super gut für dich. Aber wenn man alle Facetten zusammenzählt, sticht eine Sportart mit Abstand hervor — mit Kopf und Ball. Es ist… Padel. Und das ist der Grund.

Padel macht unglaublich viel Spaß – und genau damit fängt doch eigentlich alles an. Es ist neben einem guten Workout auch die perfekte soziale Beschäftigung.

Seit ein paar Jahren sind so viele Niederländer wie ich Fans von Padel. Letztes Jahr spielten bereits über 350.000 Menschen jeden Monat eine Partie. Das ist ein Wachstum von 18 % in einem Jahr! Und die Plätze schießen genauso schnell aus dem Boden. Weltweit ist es sogar die am schnellsten wachsende Sportart momentan.

Aber abgesehen von seiner enormen Beliebtheit ist Padel auch extrem gesund. Wenn man sich die Mischung aus längerem Leben, einem fitten Körper, einem scharfen Geist und sozialem Spaß anschaut, erreicht keine andere Sportart so hohe Werte.

1. Padel macht mega süchtig (und ist sehr niedrigschwellig)
Dank des kleineren Spielfelds, der Glaswände und des Unterhandschlags hat man schnell lange Ballwechsel. Und das macht so viel Spaß. Die Technik ist wirklich einfacher als beim Tennis und das Spiel viel dynamischer. Das Allercoolste: Du darfst die hintere Glaswand benutzen. Dadurch fühlt sich Padel wie eine perfekte Mischung aus Tennis und Squash an. Es ist schnell, spielerisch und strategisch. Kein Wunder, dass es scheint, als ob jetzt wirklich jeder padelt.

2. Harte Fakten: Rückschlagsportler leben wirklich länger
Mehrere Studien zeigen, dass Menschen, die eine Rückschlagsportart ausüben, eine 47 % geringere Wahrscheinlichkeit haben, frühzeitig zu sterben als Nicht-Sportler. Eine dänische Studie nennt sogar durchschnittlich 9,7 Lebensjahre mehr, für diejenigen, die regelmäßig Tennis, Squash oder Padel spielen.

3. Ganzkörper-Workout ohne Gelenkverschleiß
Während der Matches bewegen sich Padelspieler in etwa bei 40–50 % ihrer maximalen Sauerstoffaufnahme und Herzfrequenzzonen, die einer intensiven HIIT-Einheit entsprechen, aber mit weniger Belastung als beim Laufen. Und durch das Spielen auf gedämpftem Kunstrasen ist es viel besser für Verletzungen, und durch das kompaktere Feld ist die Belastung für Knie und Knöchel wirklich viel geringer als bei vielen anderen Ballsportarten.

4. Mega-Workout fürs Gehirn
Ja, das konnte ich auch gut gebrauchen. Jeder Ballwechsel verlangt Entscheidungen in Bruchteilen einer Sekunde, Positionierung (einer steht meist hinten, der andere am Netz) und natürlich Kommunikation mit deinem Partner („Nimmst du den Ball oder ich?“). Studien verbinden Rückschlagsportarten deshalb mit besserem Gedächtnis, kognitiver Schärfe und Stressabbau. Padel ist also Schach, Sprint und Smalltalk in einem.

5. Super sozial ist super gesund
Padel spielt man zu 99 % im Doppel, wodurch sich dein Bekanntenkreis (und vielleicht später auch dein Freundeskreis) automatisch enorm erweitert. Denn jeder bringt wieder Leute zum Padelspielen mit. WhatsApp-Gruppen wachsen dadurch rasant. Und so wird der soziale Aspekt, die Verbundenheit, zu einem bewiesenen „Blue-Zone-Faktor“ für ein schöneres, geselliges, sozialeres, längeres, sportlicheres und glücklicheres Leben.

6. Vergleich: Padel vs. andere Sportarten
Wenn man Padel mit anderen Sportarten vergleicht, sieht man, dass es in Cardio, Muskeltraining, kognitiven Fähigkeiten und Verletzungsrisiko sehr hoch abschneidet. Mehr als zum Beispiel Laufen, Fußball oder Radfahren. Deshalb der Titel „gesündeste Sportart der Welt“.

Fazit
Also. Worauf wartest du? Wenn ich es kann, kann es wirklich jeder. Dieser Sport macht so viel Spaß, drinnen oder draußen. Der perfekte Ausflug mit Freundinnen oder Partner. Aber auch für jung und alt, es ist wirklich niedrigschwellig.

Quelle: Usta Southern California | Bild: @carodaur